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Heute möchte ich nur diesen kleinen Schatz teilen, auf den mich soeben ein Bekannter aufmerksam gemacht hat, ohne darüber viele eigene Worte zu verlieren:

Inspired, in equal measures, by Hurricane Katrina, Buster Keaton, The Wizard of Oz, and a love for books, “Morris Lessmore” is a story of people who devote their lives to books and books who return the favor. Morris Lessmore is a poignant, humorous allegory about the curative powers of story. Using a variety of techniques (miniatures, computer animation, 2D animation) award winning author/ illustrator William Joyce and Co-director Brandon Oldenburg present a new narrative experience that harkens back to silent films and M-G-M Technicolor musicals. “Morris Lessmore” is old fashioned and cutting edge at the same time.

“The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore” is one of five animated short films that will be considered for outstanding film achievements of 2011 in the 84th Academy Awards ®.

Source: vimeo.com
Source: The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore (2011) on imdb.com

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Was habe ich diese Serie damals geliebt, als sie unter dem Titel "Willkommen im Leben" am Sonntag Nachmittag auf RTL2 lief! Leider war bereits nach einer Staffel Schluss, weil die Einschaltquoten in den USA zu niedrig waren, um gegen parallel gesendete Sitcomes (u.a. "Friends") ankommen zu können. Und so haben wir nie erfahren, ob Angela Jordan eine weitere Chance eingeräumt oder ob sie sich doch noch für den schüchternen Brian entschieden hat, ob Ricky ein neues Zuhause oder in seinem Lehrer eine neue Familie gefunden hat und ob Rayanne es geschafft hat, ihr Suchproblem in den Griff zu kriegen und ihre Freundschaft mit Angela zu retten. 
Aber zumindest habe ich die Serie endlich auf DVD! Allerdings als UK-Ausgabe, da die deutsche Fassung ein fürchterlich buntes und schlicht unpassendes Design bekommen hat. Denn anders als die in der Mitte der 90er üblichen Teenieserien wie "Beverly Hills 90210" (und Konsorten), sind die Storylines von "My so-called Life" überhaupt nicht quietsche-bunt, schrill oder aufgesetzt. Vielmehr kann man sie als geistige Mutter von Serien wie "Dawson´s Creek" oder "The O.C." betrachten.

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"Baraka" ist eine rund 90 minütige Dokumentation, welche auf erklärende Worte verzichtet und das Weltgeschehen in bewegten und bewegenden Bildfragmenten einfängt. In 24 Ländern gedreht, offenbart der Film Orte von atemberaubender Schönheit und Verzückung, ebenso wie Orte von bedrückendem Schmerz. Auch die Musikuntermalung trägt einen gewichtigen Teil dazu bei, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, denn "Baraka" ist kein objektiver Film. "Baraka" bezieht Stellung.

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Das  Filmplakat verspricht einen Agentfilm der alten Schule. Mit einem charismatischen Hauptdarsteller, der alles kann und sich vor nichts fürchtet. Dem schöne Frauen zu Füßen liegen. In dessen Leben jede Menge Action herrscht und die Gefahren mit spielerischer Leichtigkeit und einem loyalen Team gelöst werden. Man denkt an Sean Connery, man denkt an James Bond.

Tatsächlich löst der Auftakt genau dieses Versprechen ein: Ein Haus inmitten einer berauschenden Winterlandschaft, eine schöne Nackte auf dem Bett. Dann beide zusammen im Schnee. Auftritt des Helden, welcher binnen Sekunden eine Gefahrensituation durchschaut und augenblicklich handelt.

Was dann jedoch passiert, entspricht keinem Agentenklischee und läutet das ein, was "The American" als Film so großartig macht: Der Held wirft jegliches Charisma über Bord und tötet die schöne Nackte. Seine Freundin. Nicht weil sie eine Gefahr für sein Leben darstellt, sondern weil wir es mit einem Helden zu tun haben, der kalt und präzise ist, der routiniert wie eine Maschine funktioniert, der weder eine Vergangenheit noch ein Motiv hat. Er spricht wenig, immer zu auf der Hut, nicht zu viel preiszugeben. Er beobachtet sehr genau, denn er schwebt in Lebensgefahr. Jede Sekunde seines Lebens. Und jeder der wenigen Charaktere um ihn herum könnte sein potenzieller Mörder sein.


Wundervoll intensiv und auch völlig anders als in typischen Agentenfilmen ist auch Anton Corbijn Kameratechnik. Er verzichtet auf schnelle Schnitte, auf Milliarden von Perspektiven und damit auch auf all die ermüdende Action. Stattdessen macht er sich seine Ausbildung zum Fotografen zu Nutze und zeigt für die heutige Zeit ungewöhnlich lange Einstellungen und wählt bewusst wenige aber bedeutungsvolle Perspektiven. Seine Gefahr kommt auf leisen Sohlen und ist deshalb um so nervzerreißender, emotionaler und bewusster.


Ein minimalistischer Film mit einer um so spektakuläreren Wirkung! Und ein großartiger George Clooney... wer hätte das gedacht?

Bilder via 

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Ich freue mich schon so auf den Film. Und auf Natalie Portman, welche sicherlich eine weitere schauspielerische Glanzleitung darbieten wird. Außerdem ist schon allein das Filmplakat eine wahre Augenweide.

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Zombies. Cutthroats. Mermaids. Bloody Marys. And Johnny!

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A Tribute to Claudia Cardinale / Claudia Cardinale @ Wiki / Pics via Google

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Oscar in der Kategorie "Best Animated Shortfilm" (1989)
Christoph & Wolfgang Lauenstein / http://www.lauenstein.tv

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Diesen Tag habe ich bei meiner neusten Leserin Enie (*wink*) aufgegabelt und gleich mitgemacht :-) Wer mag, kann sich uns gern anschließen.


Filme, die du schon mehr als zehnmal gesehen hast

Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast
Titanic. Damals... ein Mal mit den Eltern, ein Mal mit Freunden.

Ein Schauspieler/in, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen
Eigentlich sind es  weniger die Schauspieler, die mich in Filme locken, sondern Regisseure ;-) Woody Allen, Tim Burton, Stephen Frears, usw. Aber wenn es um meine Lieblingsschauspieler geht, so gehören Kathy Bates, Judi Dench, John Malkovich, Johnny Depp, Meryl Streep, Kate Winslet, Marion Cotillard, Anthony Hopkins, Russell Crowe, Robert De Niro dazu. Unter anderem.

Ein Schauspieler/in, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen
Tom Cruise, Jennifer Aniston (wobei sie großartig in Friends With Money war), Cameron Diaz

Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat
Ich muss zugeben, ich kann schon recht emotional reagieren. An ihrer Seite war vermutlich der letzte Film, der mich zum Schniefen gebracht hat.

Popcorn?
Ja, denn auch der Kauf von Knaberkram unterstützt Dein lokales Kino!

Wie oft gehst du ins Kino?
Momentan leider viel zu selten, aber zu meinen Hochzeiten war ich schon mal 2-3 Mal im Monat im Kino.

Dein Lieblingsgenre
Das, was man im Allgemeinen unter Drama versteht.

Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?
Platoon vielleicht? Ich stehe einfach nicht auf das Kriegsfilmgenre.

Der merkwürdigste Film, den du mochtest
Delicatessen - (1991) Jean-Pierre Jeunet & Marc Caro

Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast

Der lustigste Film, den du je gesehen hast
So ziemlich alles mit Louis de Funès :-D

Welchen Film wirst du demnächst im Kino gesehen?
Warten wir nicht alle auf Alice im Wunderland ?

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... The chosen one. Look it up.

Und wer mich immer noch nicht steinigen will, kann meinem Link zum Calibanblog folgen, auch wenn dieser Eintrag bereits Einjähriges gefeiert hat: Wenn Twilight hundert mal kürzer und zehn mal ehrlicher wäre

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Wieso hat mir keiner gesagt, dass es diese geniale Serie gibt? Allem Anschein nach wird "Dexter" bereits seit 2008 ausgestrahlt und bricht laut Wikipedia sämtliche Quotenrekorde in den USA. Hätte ich sie früher schon entdeckt und wäre nicht erst kürzlich durch einen Zufall darauf gestoßen, dann hätte ich dem Serienende von "Six Feet Under" nicht ewiglich hinterher getrauert. Zumal  Michael C. Hall, welcher schon in SFU den unterkühlten Bestattungsunternehmer David Fischer gab, erneut in einer Hauptrolle mit Leichen hantieren darf. Er spielt nämlich den gefühllosen Forensiker Dexter Morgan, der neben seiner Tätigkeit beim Miami-Metro Police Department und dem Versuch unauffällig und normal zu wirken, einer anderen Leidenschaft frönt - dem massenhaften ermorden von Killern.
Wer es also gern derb, schwarz und abgedreht mag, sollte sich die Serie auf jeden Fall zu Gemüte führen. Bei mir wird sie definitiv Einzug ins DVD-Regal erhalten!

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Meine Lieben, Ice Bat* und ich wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und ganz wunderbare Feiertage!

Und für meine russischen Leser verlinke ich ein bisschen Nostalgie...
 Трое из Простоквашино / Зима в Простоквашино / Каникулы в Простоквашино


*Ice Bat ist übrigens ein Ugly Doll.

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Wer mich kennt, weiß wie leicht man mich mit Literaturverfilmungen locken kann. Ganz besonders, wenn sich diese in opulente Bilder fassen und von einem meiner Lieblingsregisseure umsetzen lassen. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf Stephen Frears "Chéri" (2009, nach dem gleichnamigen Roman von Sidonie-Gabrielle Claudine Colette) stoßen würde.



Optisch in den Prunk und Luxus der Belle Époque getaucht, erzählt der Film die Geschichte der ehemaligen Edelkurtisane Léa de Lonval (gespielt von der hinreißenden Michelle Pfeiffer), welche sich einen beachtlichen Wohlstand für den Herbst ihres Lebens gesichert hat, bevor sie sich aus dem Geschäft zurückzog. Von der oberen Gesellschaft gemieden, verkehrt sie lediglich in dem überschaubaren und zuweilen sehr beengenden Kreis ihrer ehemaligen, ebenfalls im Ruhestand befindlichen, KollegInnen. Daher verwundert es nicht, dass man sich die gepflegte Langeweile, die bei den Zusammenkünften in den pompösen Salons und Gärten herrscht, mit herrlich sarkastischen Wortgefechten und liebevollen Beleidigungen zu vertreiben pflegt.



Aufregend wird Léas Leben erst wieder, als sie sich auf eine Liebelei mit dem jungen und verwöhnten Sohn ihrer Freundin Madame Peloux (mit einer zum Niederknien derben Kathy Bates) einlässt. Mit der Zeit entwickelt sich aus der flüchtigen Affäre jedoch eine langjährige Beziehung, in der Léa ihr Herz an Chéri und sich selbst in ihren Träumen von ewiger Jugend, Schönheit und Liebe verliert. Das abrupte Ende kommt, nachdem Madame Peloux es sich zur Aufgabe macht, ihren Sohn mit der reichen und jungen Kurtisanentochter Edmée zu verheiraten: In dem naiven Glauben, beide Frauen haben zu können,  widersetzt sich Chéri nicht Wünschen seiner Mutter. Doch Léa ist zu stolz und zu gekränkt, um den jungen Mann mit einer anderen zu teilen.

 

Oberflächlich betrachtet mag der Film zuweilen sentimental erscheinen, unter der Dekadenz und dem Liebesgeplänkel werden jedoch ein sensibles Bild einer ziellosen Jugend entworfen, die von einem Vergnügen zum nächsten streunt, überaus flatterhaft und ohne jegliches Verantwortungsgefühl für das eigene Handeln. Auf der anderen Seite werden Portraits starker Frauenfiguren gezeichnet, die - jede auf ihre eigene Weise - mit dem Verlust ihrer Jugend und Schönheit und der sich ausbreitenden Einsamkeit fertig zu werden versuchen. Allein schon an der Gestaltung der Kostüme, kann man erkennen, welche Frau den Kampf gegen die Zeit bereits aufgegeben und sich in ihre Vergangenheit zurückgezogen hat, welche sich angepasst und welche sich dem Jugendwahn verschieben hat. Vor allem aber lebt "Chéri" von dem Charme, Biss und Witz der Dialoge.


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Kaum etwas nervt mehr als Werbung. Aber es gibt auch einige wenige Werbespots, die als kleine, sinnesbetörende Meisterwerke in Erinnerung bleiben. So auch die TV-Kampagne für den im April 2009 erschienenen Duft Flora by Gucci. Unter der Regie von Chris Cunningham, der unter anderem schon für Madonnas Videoclip zu "Frozen" verantwortlich war, mit der bezaubernden Abbey Lee vor der Camera und der musikalischen Untermalung von Chris Cunninghams Neuarrangement von Donna Summers Hit "I feel Love" ist ein kleines Kunstwerk gelungen.

PS: Den Duft selbst mag ich übrigens auch sehr gern. Er ist sehr leicht, frisch, blumig aber nicht süß und sommerlich.
Basisnote: rosa Pfeffer & Sandelholz / Herznote: Osmanthus-Blume & Rose / Kopfnote: Zitrus & Pfingstrose

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"Coco Avant Chanel" gehört für mich zu den Filmen, die ich unbedingt sehen wollte. Nun, da er in die Kinos eingezogen ist, muss ich gestehen, dass ich von ihm ähnlich enttäuscht bin wie von "Memoirs of a Geisha". Um es kurz zu fassen: Man bekommt pompöse und hübsche Bilder gezeigt, an denen sich das Auge weiden kann, doch die Geschichte und die Charaktere bleiben flach. In netten, kleinen Anekdoten wird die Jugend und der Beginn von Gabrielle Chanels Karriere skizziert. Sicherlich amüsant, mehr leider nicht. 


Audrey Tautou schafft es zwar der jungen Coco, Beharrlichkeit, Emanzipation und Stolz einzuhauchen. Doch auch ihre schauspielerische Leistung vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die spannende Lebensgeschichte der Modeschöpferin zu einem banalen und kitschig sentimentalen Beziehungsgedöhns herabgestuft wurde. Schade.


Einzig der Blick auf die Mode der damaligen Zeit hat mich in Verzückung versetzt. Denn nachdem "Coco" mich für sich eingenommen und für andere Meinungen unzugänglich gemacht hat, fiel mir nicht mehr schwer, eine gewisse Lächerlichkeit für die pompösen Damenroben, überladenen Hüte und einengenden Korsetts nachzuempfinden. Coco in einem schlichten, strengen Anzug am Strand, während die übrige Damenwelt eingeschnürt und opulent dekoriert in ihren weißen, bodenlangen Kleidern im Sand versinkt... Coco in ihrem fließenden schwarzen Kleid - hinreißend elegant - inmitten der illusteren Gesellschaft, welche sich ein weiteres Mal mit "Vorhängen" ausstaffiert hat... Man kommt einfach nicht umhin, sich für diese neue, praktische, schlichte und klare Linie zu begeistern. 


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Алла Пугачева - "Мне Нравится"
Ausschnitt aus einem meiner liebsten russischen Filme "Ирония Судьбы, или С Легким Паром" (1975), einer romatischen Verwechslungskomödie und einer Satiere auf die sowjetische Wohnungsbaupolitik. Den ganzen Film könnt ihr euch, wenn ihr des Russischen mächtig seid, über Youtube angucken. 
Aber nicht wundern, denn es handelt sich dabei um einen Zweiteieler. Leider wird der zweite Teil von einer 8-minütigen Nachrichtensendung bzw. einem Interview mit Wladimir Putin unterbrochen, geht aber danach weiter. Derjenige, der den Film hochgeladen hat, hatte es wohl nicht so mit dem Schneiden ;-)