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Auch wenn ich sowieso ein Fan davon bin, das Make-up im Alltag möglichst simpel zu halten, so bin ich noch sparsamer wenn darüber hinaus die Zeit drängt. Dieses hier ist ein gutes Beispiel für einen 10 Minuten Look, wobei die meiste Zeit auf das Auftragen den Foundation und des Highlighters drauf geht. Ist man nämlich unvorsichtig, kann es bei trockener Haut ganz schnell passieren, dass man mit Make-up schlimmer aussieht als ohne. Microexfoliation ist Feind! Alles andere geht dann fix: Rouge, Lippenstift, manchmal Mascara und Lidschatten.



Verwendete Produkte >>> Teint: Becca Shimmering Skin Perfector in Pearl, Guerlain Parurre de Nuit, Nars Sheer Glow Foundation in Siberia. Augen: Catrice Lashes to Kill Mascara, MAC Unflappable Mega Metal Eyeshadow, Nars Rajasthan Duo (altgoldene Hälfte). Lippen: Becca Shimmering Skin Perfector, MAC Fleshpot Lippenstift.

Was macht ihr, wenn die Zeit drängt? Verzichtet ihr ganz aufs Schminken oder habt ihr bestimmte Partien im Gesicht, die ihr nicht ungeschminkt lassen wollt?



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Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich immer noch darüber freue, dass Chanel sich letztes Jahr dazu entschlossen hat, einen grün-goldenen Lack mit dem schönen Namen Peridot herauszubringen. Zwar habe ich (alter Geizhals) ihn mir damals nicht gekauft, aber ich erfreue mich daran, dass der Markt seither mit allerlei Duochrome-Kollektionen und Peridot-Dupes regelrecht überschwemmt wird.

Wer also nicht genug von changierenden Lacken hat, wird nach Anny, Artdeco, Bipa, Douglas, Essence, Jessica, Misslyn, Models Own demnächst auch noch in den USA fündig werden, denn aus Hause China Glaze vermeldet man, das baldige Erscheinen einer New Bohemian Collection, welche - neben dem obligatorischen Peridot-Lookalike - über fünf weitere wunderhübsche Nuancen verfügen wird:

v.l.n.r.: Want My Bawdy / Deviantly Daring / Unpredictable / Rare And Radiant / Swanky Silk / No Plain Jane

Freut ihr euch noch über neu erscheinende Duo- & Multichrome-Lacke, habt ihr sie satt oder mochtet ihr sie gar noch nie?


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Da mein Schlepptop sich dazu entschlossen hat, doch noch endgültig zu sterben (herzlichen Dank auch, dass ich vorher noch etwas Geld für eine sinnlose Reparaturarbeit aus dem Fenster werfen durfte *grr*), sitze ich erst mal an einem neuen und blanken Teil, durchwühle meine Wohnung nach dem benötigten Softwarekrempel und wünschte mir, etwas weniger chaotisch/senil zu sein. Ich kann mich nämlich überhaupt nicht mehr daran erinnern, wo ich die Box mit meinen Bild- und Textbearbeitungsprogrammen abgestellt habe. So lange muss ich mich eben mit fremden Federn schmücken. Wobei "schmücken" in diesem Fall ein ganz und gar falsch gewählter Begriff ist, "beschämen" wäre wohl weitaus passender.


Selbstverständlich bin ich mir im Klaren darüber, dass alles, alles, alles gephotoshopped wird (ich bearbeite meine Bilder ja auch). Und selbstverständlich bin ich mir im Klaren darüber, dass Demi Moore ein ganz spezieller Fall ist: Schon im realen Leben besteht die Frau zu gut 70 Prozent aus Ersatzteilen, lässt sich für ein Cover gern einen anderen Körper an das Gesicht montieren und hat bereits zuvor gar Unglaubliches für Helena Rubinstein vollbracht. Aber die neue Kampagne stellt eine weiter Steigerung dar. Oder habt ihr sie auf den Bildern erkannt? Anyone?


Aber hey, wer braucht schon Poren? Oder menschliche Gesichtszüge. Solange man Photoshop hat, wird alles gut in dem Gruselkabinett der wächsernen Schaufensterpuppen. Die Frage ist nur, warum man sich überhaupt noch die Mühe macht, eine Berühmtheit für die Fotoaufnahmen zu bezahlen, wenn man sie im Anschluss sowieso bis zur Unkenntlichkeit retuschiert. Mittlerweile wäre dies tatsächlich nicht mehr nötig.

Aber vermutlich hält man im Hause Rubinstein den Kunden für völlig bescheuert und/oder blind und ist der Ansicht, ein prominenter Name allein verkauft gut genug. Von der Wirkung ihrer eigenen Produkte hingegen scheinen sie keine allzu hohe Meinung zu haben, wenn sie ihre Antifaltencremes von jungen Beautyvloggern reviewen lassen, Frauen um die 50 hingegen unter drölfzig Schichten Weichzeichner begraben müssen. Oder ist dies gar die Botschaft des Konzerns, dass Frauen ab 40 sich am besten nicht mehr auf offener Straße zeigen? Selbst dann nicht, wenn sie sich wie junge Sexkitten lediglich mit Nylons und mörderischen Heels bekleiden. Trotz der sexistischen Zugeständnisse heißt es dann wohl: "Game Over, Baby". Oder wie soll man die Intention dieser Kampagne begreifen?

Was ist eigentlich aus dem Gesetzesentwurf geworden, welcher Photoshop in der Werbung für Kosmetikartikel verbietet?



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Der Frühling erfreut bereits vor seinem offiziellen Beginn mit herrlichstem Wetter. Da macht Red Friday um so mehr Spaß, finde ich. Weil ich rote Lippen nur ungern mit allzu schwerem Augen-Make-up trage, sondern am liebsten auf dezenten Schimmer und Mascara zurückgreife (wenn ich die Wimpern denn überhaupt dazu tusche), habe ich mich diesmal für einen - zugegebenermaßen nicht allzu dezenten - Stain entschieden, um dafür die Augen etwas mehr zu betonen. So ein 60s-Flick wirkt nämlich aus irgendeinem Grund immer recht frühlingshaft auf mich. Vermutlich weil man in diesem Jahrzehnt gern Pastelltöne getragen hat und uns die Modeindustrie seit jeher im Frühling mit Pastell bombadiert?


Verwendete Produkte ♥ Teint: Becca Shimmering Skin Perefctor (Pearl), Bobbi Brown Creamy Concealer (Porcelain), DIY Tinted Moisturiser bestehend aus 2/3 Dermalogica Skin Smoothing Cream + 1/3 Nars Sheer Glow Foundation (Siberia), Guerlain Parrure de Nuit  Powder & Blush ♥ Augen: Alverde Light Rose Lidschatten, Bobbi Brown Black Ink Gel Eyleiner, Catrice Lashes To Kill Mascara,  ♥ Lippen: Alverde Cherry Anti Aging Lippenstift ♥


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Dieser Nagellack ist so spontan zu meiner Kollektion hinzugekommen, wie ein Ebaykauf nur getätigt werden kann, nachdem man sich in einen namenlosen Swatch bei den Beautyjunkies verguckt hat. Aber das BJ-Forum ist eben ein besonderer Ort, in dem man auf Menschen trifft, welche solch nerdige Dinge können, wie Name und Hersteller des Lackes auch anhand der kleinsten Farbkleckse zu erraten.
[Hallo, Yavanna, FuckYeahBeautyAddictKitty pretty much? ♥ Und ein Gruß auch an die böse, böse Anfixerin! ]


Hersteller: China Glaze ♥ Kollektion: Electro Pop, Frühjahr 2012 ♥ Farbe: Gräuliches Blau, etwas dunkler als auf dem Foto ♥ Finish: Creme ♥ Textur: Dünnflüssig ♥ Deckkraft: Deckend in 2 Schichten ♥ Trockenzeit: Schnell ♥ Inhalt: 18,5 ml. ♥ Preis: ca. $4,- (zzgl. Shipping) ♥ Bezugsquellen: U.a. Ebay, Nailsupplies (früher: Transdesign)

Für mich ist dies das perfekte Sommerblau - So wie ich mir Suzi Says Feng Shui seinerzeit gewünscht hätte. Habt Ihr besondere Nagellack-Vorlieben für die heiße Sommerzeit?

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In diesem Post hatte ich bereits davon geschwärmt, dass ich dazu übergegangen bin, mein Haar anstatt mit Shampoo oder Conditioner (siehe Curly Girl Methode) mit handgesiedeter Seife zu waschen. Da es jedoch gelegentlich zu einigen Problemen in Punkto Seifenwäsche kommen kann, möchte ich mich diesem Thema nun etwas ausführlicher widmen.

Lovis Corinth, Morgentoilette / Susanna im Bade (Ausschnitt)

How-To: Seifenwäsche.
Im Grunde ist es recht banal: Es muss sich viel Schaum bilden lassen, damit die Haare hinterher sauber aussehen. Dafür sollte das Haar von Ansatz bis zu den Spitzen so nass wie möglich sein. Ob man den Seifenschaum jedoch vorher in der Hand bildet oder erst auf dem Kopf, ist im Grunde wurscht.
Ich persönlich mag es, die Seife direkt im nassen Haar und mittels kreisender Bewegungen aufzuschäumen. Habe ich genug Schaum, massiere ich das komplette Haar und die Kopfhaut nochmal mit den Fingern und spüle das Ganze anschließend aus. Zu Beginn habe ich diesen Schritt zweimalig ausgeführt, jedoch schon bald festgestellt, dass in meinem Fall einmaliges Einseifen völlig ausreicht.
Zum Abschluss empfiehlt es sich, wie gewohnt seinen Conditioner und/oder eine kalte saure Rinse (z.Bsp.: Zitrone oder Apfelessig in Wasser aufgelöst) anzuwenden, um den pH-Wert der Seife wieder zu neutralisieren, die Haare glänzender und leichter kämmbar zu machen.
Was die letzten beiden Schritte angeht, so gestehe ich, damit nicht allzu gewissenhaft zu verfahren. Nachteile habe ich dadurch keine bemerkt, was vor allem dem weichen Wasser zu verdenken ist, mit welchem "meine" Stadt versorgt wird. Wer nicht das Glück hat, tolles Wasser zu haben, oder sein Haar mit Hitze und/oder chemischer Farbe behandelt, sollte damit jedoch nicht allzu nachlässig sein.

Problem: Nach dem Waschen haftet Kalkseife in den Haaren.
Das, was wie kleine weißliche Schuppen aussieht, wird Kalkseife genannt. Sie entsteht, wenn das Wasser zu hart ist. Dagegen hilft es, zum Ausspülen eine etwas stärkere saure Rinse zu nehmen, welche ihrerseits wieder mit Leitungswasser ausspült werden sollte, um das Haar nicht auszutrocknen. Manche Hersteller arbeiten aber auch schon etwas Zitronensäure in ihre Seifen ein.  "Bohemian" oder "By myself" von Pflegeseifen.de sind diesbezüglich zu empfehlen (und nein, ich werde nicht von Pflegeseifen bezahlt oder mit kostenlosen Produkten versorgt).

Problem: Das Haar ist nach der Seifenwäsche sehr trocken.
Ist das Haar zu trocken, kann dies mehrere Ursachen haben: Einerseits kann die Seife nicht pflegend genug für die eigenen Bedürfnisse gewesen sein, dann hilft es, ein Stück mit einem höheren Überfettungsgrad zu nehmen. Das kann sogar so weit gehen, dass das eigene Haar mit einer Seife gewaschen werden soll, welche eigentlich für eine Anwendung an Gesicht und Körper gedacht ist. Zur Erinnerung: Haarseife ist in der Regel mit 4% überfettet, normale Seifen haben einen Überfettungsgrad von 10% und höher.
Anderseits kann die Rinse zu stark oder einfach nur unpassend für das eigene Haar gewesen sein. Manches Haar mag bestimmte Essigsorten oder Zitrone eben nicht, da hilft es, ein wenig zu experimentieren.

Problem: Haare sehen nach dem Waschen klebrig, pappig oder strähnig aus.
Auch dieses Problem kann mehrere Ursachen haben: Es kann sein, dass das Haar nicht gut genug oder nur unvollständig eingeschäumt wurde, denn anders als bei einer Shampoowäsche muss nicht nur der Ansatz behandelt, sondern tatsächlich das gesamte Haar eingeseift werden. Gegebenenfalls hilft es auch, den Waschvorgang mehrmals zu wiederholen.
In manchen Fällen kann auch die Seife zu pflegend für die Bedürfnisse des Haares sein. Wer sehr feines oder schnell fettendes Haar hat, kann auf Seifen mit einem Überfettungsgrad von 2% zurückgreifen (ich persönlich merke jedoch keinen Unterschied zwischen Seifen mit 2% oder 4% Überfettung und komme trotz feinem Haar mit beidem gut zurecht) oder auch mal eine Aleppo-Seife ausprobieren, welche klassischerweise weder Glyzerin noch unverseiftes Fett enthalten sollte.
Weiterhin kann es sein, dass man das Haar nicht gründlich genug ausgespült hat. Vor allem wenn man mit hartem Wasser zu kämpfen hat, sollte man diesen Schritt besonders gewissenhaft befolgen und gegebenenfalls sogar einen Entkalker in seiner Dusche installieren oder das Wasser zum Abspülen abkochen, um es weicher zu machen.

Habt ihr bereits Seife zum haarewaschen verwendet? Hat es bei Euch sofort gut geklappt, hattet ihr eine lange Umstellungszeit oder ist Seife nichts für Euch?

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Letzte Woche habe ich den RedFriday leider völlig vergessen aber heute bin ich mit Alverdes "Cherry" wieder dabei. Entschuldigt den merkwürdigen Schatten und Gesichtsausdruck, es war wohl keine so tolle Idee, die Bilder direkt am Fenster zu machen, während die Sonne blendet.


Teint: Missha M Perfect Cover BB Cream #13 ♥ Augen: Catrice Lashes To Kill Mascara, MAC Shimmertime Pigment, MAC Unflappable Mega Metal Eyeshadow ♥ Lippen: Alverde Cherry Anti Aging Lippenstift, MAC Icescape Lipglass ♥

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Nichts aufregendes. Nur ein schneller, einfacher Look mit ewigen Go-To Produkten. Aber im Alltag hat wohl jeder so seine Pappenheimer, die sich bewährt haben und die man schnell zur Hand hat.


Teint: Artdeco Perfect Teint Illuminator 01, Becca Shimmering Skin Perfector in Pearl, MAC Azalea Blossom Blush Ombre, Missha M Perfect Cover BB Cream #13 ♥ Augen:  Catrice Lashes To Kill Mascara, MAC Helium Pigment, MAC Shadowy Lady & Smudged Violet Lidschatten ♥ Lippen: MAC Red She Said Lippenstift (Stain), Tokyo Milk Candied Violette Lipbalm ♥

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Obwohl ich schon seit einer ganzen Weile, nicht mehr auf dem Radar habe, welche Kollektionen die Drogerien stürmen, ist er vermutlich keine große Überraschung, dass ich einen Ton wie "True Love" mein Eigen nennen kann. Aber abgesehen von meinem Farb-Beuteschema kann ich ich wenig nennenswertes über diesen Lack sagen: Qualität und Haltbarkeit ist nicht herausragend, aber okay. Sieht hübsch aus, ist aber nichts, was man nicht schon gesehen hat. Mittelmäßig halt.


Hersteller: Essence ♥ Kollektion: Vampire's Love, 2011 ♥ Farbe: Pflaume, feiner Glitter in Pink ♥ Finish: Glitter ♥ Textur: Mittel, also weder zu zäh, noch zu flüssig ♥ Deckkraft: In 1-2 Schichten deckend ♥ Trockenzeit: Mittel ♥ Inhalt: 10 ml. ♥ Preis: Verkaufspreis lag bei 1,79 Euro ♥ Bezugsquellen: Kleiderkreisel, ebay, Blogsales, ect.

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Artdeco Perfect Teint Illuminator #1, Catrice Lashes To Kill Mascara, MAC Dubonnet Amplified Lipstick
[RedFriday]

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Da ich auf einige Tenside allergisch reagiere aber dennoch täglich waschen muss, suche ich seit geraumer Zeit nach einer Alternative zum Shampoo. Ich habe einiges mehr oder minder exotisches ausprobiert, doch bisher war meine Suche von wenig Erfolg gekrönt. Das meiste war nicht mit meiner Haarstruktur zu vereinbaren. Und das, was das Haar toll aussehen ließ, machte meine Kopfhaut nicht mit.

Seit November aber habe ich Haarseife für mich entdeckt. Nicht diese merkwürdigen Shampoobars, welche eine gewisse große Kette anbietet, sondern echte handgesiedete Seife. Diese brachte bisher keinen hundertprozentigen Erfolg, aber ich spüre deutlich, dass ich damit in die richtige Richtung gehe: Die Kopfhaut juckt deutlich weniger, das feine Haar hat tatsächlich wo etwas wie Volumen bekommen und den Locken bekommt es auch ganz gut. Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich die richtigen Seifen für mich finde.

Denn so altmodisch das Haarewaschen mit Seife auch sein mag, um so erstaunlicher ist die Vielfalt, die es mittlerweile gibt. Seit der Zeit unserer Ur- und Großmütter hat sich nämlich einiges in Punkto Sieden getan, so dass man zwischen diversen verarbeiten Ölen, Überfettungsgraden, Zusatzstoffen wie Salz, Milch, Honig, Heilerde und Hastdunichtgesehen wählen kann. Dazu kommen noch sekundäre Boni wie Düfte, Farben oder Formen.


Seifenarten

Shampoobars - Sind in der Regel keine "echten" Seifen, weil darin Tenside verwendet werden, die auch in handelsüblichen Shampoos und Duschgelen enthalten sind. Dazu geben die jeweiligen INCI genauere Auskunft.

Kernseifen - Echte Seifen, denen jedoch jegliches Restfett und Glyzerin entzogen wurde. Sie verfügen über eine hohe Waschkraft, sind lange haltbar, trocknen jedoch die Haut aus.

Industriell hergestellte Seifen - Werden im Grunde wie Kernseifen hergestellt, nur dass anschließend Duft- und Pflegestoffe hinzugefügt werden.

Handgesiedete Seifen - Unterscheiden sich von den industriell hergestellten Seifen dadurch, dass darin ein Teil der unverseiften Fette und das beim sieden entstandene Glyzerin verbleiben. Dadurch wird die Waschkraft der Seifen reduziert, weshalb sie milder und pflegender bleiben.
Haarseifen haben in der Regel einen Überfettungsgrad von 4%, gelegentlich jedoch auch von 2% (für feines Haar z.Bsp.) oder 8%. Seife, die für eine Anwendung an Gesicht oder Körper gedacht ist, kann mit einem Überfettungsgrad von bis zu 20% deutlich reichhaltiger sein.



Bestandteile einer Seife

Verarbeitete Öle und Fette
Im Grunde kann man jedes Öl oder Fett zur Seifenherstellung verwenden. Von schlichten Rezepturen mit einem einzigen Öl (Bsp. Aleppo, Kernseife aus Ölivenöl) bis zu ausgeklügelten Multi-Öl-Seifen ist alles erlaubt, was gefällt. Dennoch empfiehlt es sich, auch einen Ausgleich zwischen festen bzw. harten Fetten (Öle und Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, Bsp: Olivenöl, Sheabutter) und schaumfördernden Fetten (Bsp.: Kokosfett, Babassuöl ) zu achten, damit die Seifen einerseits nicht bei der Erstberührung mit Wasser gleich dahin schmelzen aber auch genug Schaum bilden können, was gerade bei der Haarwäsche enorm wichtig ist. Darüber hinaus lässt sich die Seife mit weiteren weichen und pflegenden Ölen versetzen, welche Haut und Haar Feuchtigkeit spenden sollen. Dazu gehören zum Beispiel Sonnenblumenöl, Avocadoöl, Sojaöl oder Rapsöl.

Ätznatron (Natriumhydroxid, NaOH)
NaOH macht die Verarbeitung der Öle und Fette zur Seife und Glyzerin überhaupt erst möglich:
Beim Kaltverfahren (traditionelle Herstellung) wird die Natronlauge bei relativ niedriger Temperatur hinzugegeben, weshalb der eigentliche Verseifungsprozess 4-6 Wochen dauert. Dabei erhält man eine hochwertige Seife, da auf ein Aussalzen verzichtet wird und dadurch pflegende Stoffe wie Glyzerin erhalten bleiben.
Beim Heißverfahren (industrielle Seifenherstellung) findet dieser Prozess stark beschleunigt bei höheren Temperaturen statt. Durch das anschließende Aussalzen mit Natriumchlorid wird die Löslichkeit des entstandenen Seifenleims herabgesetzt, weshalb sich der Seifenkern als feste, oben schwimmende Schicht von der Unterlauge trennt, in welcher das Glycerin verbleibt.

Wasser
Es wird destilliertes Wasser verwendet, das Leitungswasser Kalk, Mineralien sowie weitere unerwünschte chemische Verbindungen enthält.

Zusätzliche Inhaltsstoffe
Auch hier ist der Vielfalt keine Grenze gesetzt. Von Kräutern, Blüten, Milch, Honig, Heilerde, Kaffee, Duftstoffe, Vitaminen und Pipapo ist alles denkbar und möglich. Es bleibt lediglich die Frage, ob die wichtigen Moleküle die Hitze und den pH-Wert tatsächlich "überleben". Aber schaden wird es wohl nicht und ist im Zweifelsfall eben nur ein keines Gimmick, welches das Seifenstück hübscher aussehen oder köstlicher riechen lässt.

Bezugsquellen

Leider kann man Seife nicht "eben mal so" kaufen, sondern muss in den meisten Fällen auf Onlineshops oder auf diverse Plattformen (Tauschringe, Händler bei Etzy, Dawanda, usw.) zurückgreifen. Als Beautyjunkie mag dies kein Problem darstellen, da wir eh alles mögliche online kaufen und tauschen, aber schade ist es dennoch, dass selbst die Riesen unter den Naturkosmetikherstellern, Seife kaum Beachtung schenken. Das Angebot in den Naturkostläden bzw. Reformhäusern ist jedenfalls beklagenswert. In manchen Städten gibt es jedoch regelmäßige Events oder Märkte, auf denen Stände vertreten sind, die handgemachte Seife anbieten. Es könnte sich also durchaus lohnen, danach Ausschau zu halten.
Online sind es vor allem diese beiden Anbieter, die über ein solides Angebot an verfügen:
  • www.alles-schoene-dinge.de
  • www.pflegeseifen.de

Weiterführende Informationen
Wer sich selbst im sieden versuchen möchte oder einfach genaueres über bestimmte Öle, Zusatzstoffe usw. erfahren möchte, dem kann ich folgende Seiten ans Herz legen:


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Heute möchte ich nur diesen kleinen Schatz teilen, auf den mich soeben ein Bekannter aufmerksam gemacht hat, ohne darüber viele eigene Worte zu verlieren:

Inspired, in equal measures, by Hurricane Katrina, Buster Keaton, The Wizard of Oz, and a love for books, “Morris Lessmore” is a story of people who devote their lives to books and books who return the favor. Morris Lessmore is a poignant, humorous allegory about the curative powers of story. Using a variety of techniques (miniatures, computer animation, 2D animation) award winning author/ illustrator William Joyce and Co-director Brandon Oldenburg present a new narrative experience that harkens back to silent films and M-G-M Technicolor musicals. “Morris Lessmore” is old fashioned and cutting edge at the same time.

“The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore” is one of five animated short films that will be considered for outstanding film achievements of 2011 in the 84th Academy Awards ®.

Source: vimeo.com
Source: The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore (2011) on imdb.com

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Wer seine Locken liebt und auf diversen Plattformen (hier besonders das Langhaarnetzwerk zu empfehlen) nach Pflegetipps sucht, wird über kurz oder lang über die sogenannte Curly Girl Methode stolpern. Diese findet ihren Ursprung in Lorraine Masseys Buch "Curly Girl" und der Erkenntnis, dass das, was uns Frisöre und Massenmedien oftmals an Haarpflegetipps an die Hand geben, primär für glattes Haar gedacht ist und bei Lockenköpfen einfach nicht funktioniert.


Dass man nicht unbedingt eine Serie, die "Glatt und Seidig" am sein Haar lassen sollte, ist klar. Aber auch in anderen Produkten steckt so viel Silikon, dass man damit sein Bad neu verfügen könnte. Besonders irreführend finde ich zum Beispiel die Schöne aus der Gliss Kur Werbung, die uns mit ihrer voluminösen Plastiklockenpracht seit Jahrzehnten in die Irre führt. Denn anders als bei ihr, beschwert Silikon das Haar nämlich und macht Locken kraft- und sprunglos.

Aber auch in anderen Dingen unterscheiden sich die Bedürfnisse lockiger oder gewellter Haare. Darum möchte ich an dieser Stelle die Curly Girl Routine vorstellen, so wie sie von Lorraine Massey angeführt wird. Ich nehme jedoch gleich vorweg, dass auch hier die individuelle Beschaffenheit von Haut und Haar eine wichtige Rolle spielt. Für mich persönlich funktioniert nicht alles, da ich eine problematische Kopfhaut habe. Die empfohlene Haarwäsche vertrage ich beispielsweise überhaupt nicht, selbst wenn meine Locken damit unglaublich toll aussehen. Es ist also jeder dazu aufgerufen, selbst auszuprobieren und zu modifizieren, was bei ihm geht und was nicht.


Als ein Schritt zur Vorbereitung auf die Routine, sollte das Haar ein letztes Mal gründlich mit einem sulfathaltigen Shampoo gereinigt werden. Dies entfernt unter anderem alle etwaigen Silikonrückstände der bisherigen Pflege- und Stylingprodukte.

Danach heißt es jedoch: Kein Shampoo mit scharfen Sulfaten (Ammonium Laureth Sulfate, Ammonium Lauryl Aulfate, Sodium Laureth Sulfate, Sodium Lauryl Sulfate, etc.), da sie das Haar austrocknen und brüchig machen. Außerdem lassen sie Locken kraus wirken. Stattdessen soll entweder mit milden Shampoos (mit Cocamidopropyl Betaine oder Coco Betaine als Tensid) gewaschen werden oder am besten ganz auf Shampoo verzichtet werden.

Am besten eignet sich nämlich die sogenannte C/O Methode - Conditioner Only. Dazu durchfeuchtet man man zunächst sein Haar und massiert anschließend die Spülung auf der Kopfhaut und im Haar ein. Durch die mechanische Bewegung der Fingerspitzen werden Schmutz und Produktreste entfernt. Im Anschluss spült man Kopfhaut und Haar gründlich mit kühlem (oder gar kaltem) Wasser aus.

Eine Abwandlung der C/O Wäsche habe ich im BJ-Forum gefunden: Spülung wird mit etwas lauwarmen Wasser in einer leeren Duschgel- oder Shampooflasche miteinander vermengt. Diese Mischung wird in trockene Haar gegeben, wobei man die Kopfhaut zunächst ausspart, und für 10-20 Minuten drin gelassen. Erst danach massiert man die Mischung auch auf der Kopfhaut ein und spült im Anschluss alles gründlich mit kühlem bzw. kaltem Wasser aus.

Das Wasser sollte bei dem Ausspülprozess deshalb nicht warm sein, weil sich so sie Schuppen des Haares dann besonders schnell schließen und somit die Pflegestoffe des Conditioners aufgenommen bleiben, anstatt im Abfluss zu versickern. Dadurch wird Frizz vermieden und die Locken sehen hinterher glänzend aus.


So toll eine Wildschweinborsten-Bürste auch das Sebum verteilen und das Haar glänzend machen kann, so wenig taugt sie (oder Bürsten im allgemeinen) leider für Lockenköpfe. Denn anders als bei glattem Haar, sollen Locken niemals im trockenen Zustand gekämmt werden, da dadurch die natürliche Bündelung des Haares zerstört wird und man damit lediglich ein fliegendes, krauses, strubbeliges Etwas auf seinem Kopf produziert.

Da aber feuchtes Haar sehr empfindlich ist, muss es mit besonderer Sorgfalt entwirrt werden. Am besten man investiert dazu in einen grobzinkigen Kamm ohne Gräten oder scharfe Kanten. Holz, Horn sowie handgesägtes Naturkautschuk und Hartgummi sind diesbezüglich die Materialien der Wahl. Schöne Kämme finden sich in der Regel in Reform- oder Bioläden. Aber auch bei Frisören, Frisörbedarfsläden und in diversen Kaufhäusern kann man auf tolle, handgesägte Kämme von Hercules Sägemann und Co treffen.


Auch Pflege- und Stylinprodukte sollen ins nasse Haar eingearbeitet werden. Dabei soll das Produkt zwischen den Händen verrieben und in einzelne Sektionen des Haares verteilt werden. Ob man dabei das Haar glatt streicht oder mit den Händen knetet, spielt eine untergeordnete Rolle. Ich persönlich knete gern, dann wird das finale Ergebnis etwas "wuschiger". Man kann aber auch einzelne Haarsträhnen um den Finger wickeln und so schon mal vordefinieren, was sich vor allem bei Wet-Optik-Look ganz hübsch macht.

Was man an Pflege- und Stylingkram reinhaut, ist jedem selbst überlassen. Lediglich Silikone sollte man gänzlich und Alkohol so oft wie möglich meiden. Generell gilt aber, dass je dicker das einzelne Haar beschaffen ist, desto mehr Produkte verträgt es. Leave-Ins, Gel, ja selbst Öl lassen dickes Haar schön und glänzend erscheinen. Bei feinem Haar würde ich empfehlen, sich auf ein einziges Produkt zu beschränken. Hat man eine C/O Wäsche gemacht, ist nämlich ein weiteres Pflegeprodukt überflüssig. Darum kann man gleich zum Stylen übergehen und sich - je nach Wunschoptik - Lockenspray, Gel oder Haarfestiger reinhauen. Nett finde ich auch ein DIY-Leave-In-Spray aus Wasser, 1-2 Tropfen Glyzerin und 1 TL. Honig. Damit werden meine Locken sehr glänzend und die einzelnen Haarsträhnen bekommen eine gebündelte, definierte Form. Nur Fönen darf man Honig-Haare nicht!


Zum Trocknen der Haare sollte man nach Möglichkeit kein Froteehandtuch verwenden, sondern lieber auf eines aus Microfaser zurück greifen, da Frotee die Haare kraus macht. Wer kein Microfasertuch zur Hand hat, kann genauso gut auf ein T-Shirt zurück greifen.

Wichtig ist auch, dass man das Haar nicht rubbelt, sondern sanft knetet bzw, ins Handtuch presst. Aber das selbe sollt man auch mit glatten Haaren machen, um unnötige mechanische Belastungen zu vermeiden. Um die Trocknungszeit zu verkürzen, empfiehlt es sich, einen das feuchte Haar in einen Handtuch-Turban zu wickeln.

Dass es am gesündesten ist, sein Haar lufttrocknen zu lassen, muss wohl nicht erwähnt werden. Um dennoch Volumen am Oberkopf zu zaubern, hilft das Cirly Clipping, welches entweder über Kreuz oder einfach anhebend angewendet werden kann.

Wenn man dennoch nicht auf einen Fön verzichten kann/will, sollte man den Diffuser Aufsatz seines Föns griffbereit haben: An den Haarspitzen angesetzt, muss die jeweilige Partie bis zur Kopfhaut angehoben werden und so im "Stillstand" geföhnt werden. Während dieses Vorgangs sollte das Haar möglichst nicht weiter angefasst werden, um die Bündelung nicht zu zerstören.

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Wenn man schon etwas mehr Zeit und sogar ein wenig Tageslicht zur Verfügung hat, muss man es ausnutzen. Scheiß drauf, dass man heute Abend richtig viel Spaß beim Abschminken haben wird! Vielleicht zählt das lange Schrubben ja sogar als eine Art Workout und man darf sich deshalb den ein oder anderen Dominostein in den Mund hineinwerfen, ohne dass man beim Anblick des Crosstrainers von Schuldgefühlen gebeutelt wird?
Oh ja, wer so argumentiert, ist wirklich eine faule Socke und bräuchte eigentlich jemanden, der mit einer Peitsche hinter ihm steht oder (für Softies) mit einer Möhre vor dem Gesicht wedelt. Egal, ich hatte heute auf fett Eyeliner Lust!


♥ Teint: Artdeco 01 Perfect Teint Illuminator, Becca Pearl Shimmering Skin Perfector, Essence Psychedelic Rouge (Summer Of Love LE), Nars Sheer Glow Foundation ♥ Augen:  Bobbi Brown Black Ink Gel Eyeliner, Catrice Lashes To Kill Mascara, Essence Psychedelic Rouge (Summer Of Love LE), MAC Maid Of Honor & Palatial Lidschatten (beide aus der Royal Assets: 6 Smokey Eyes Palette, Antiquitease LE), MAC Feline Kohl Power, Max Factor Natural Glaze Kohl Kajal ♥ Lippen: MAC Fleshpot Lippenstift, MAC Icescape Lipglass ♥

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Der Hype um BB Creams hat bereits weite Kreise geschlagen. Nachdem die Kosmetikindustrie in halb Asien Trillionen unterschiedlichster BB Varianten auf den Markt befördert hat, ist auf die westliche Welt auf den Erfolgszug aufgesprungen. Neben MAC oder Illamasqua hat selbst Garnier etwas produziert, war unter dem Banner der BB Cream verkauft wird. Meiner Beobachtung nach wird jedoch auf einige Komponenten verzichtet, die in Asiatischen Creams ein Must sind. Das ist nicht zwangsläufig schlecht, aber in manchen Fällen geht es so weit, dass man im Grunde simple getönte Tagescremes als ein neuartiges, sensationelles und magisches Zuckerwatteglitzerregenbogenprodukt verkauft.


Was hat es also mit einer BB Cream auf sich?

Allem voran ist es ein All-In-One Produkt, welches cremt, Sonnenschutz bietet, als Primer fungiert und die Foundation ersetzt. Manche machen weniger, manche etwas mehr.  Ja nachdem, wie die eigenen Bedürfnisse gelagert sind, kann man sich durch die unendlichen Weiten des Angebots durchwühlen; um die perfekte BB Cream für sein Häutchen zu finden. Es gibt vermutlich kein Hautproblem, zu dem sich kein passendes Produkt finden lässt. Von Akne über Falten ist alles Erdenkliche dabei.

Allgemein lässt sich sagen, dass die meisten ordentlich SPF bieten, Arbutin zur Hautaufhellung enthalten und voller Silikone sind, die die haut glatter und feinporiger erscheinen lassen. Und auch die knappe Farbauswahl ist fast allen gemein. Meist gibt es das jeweilige Produkt lediglich in zwei Nuancen, oft genug aber auch nur in einer. Missha ist diesbezüglich Spitzenreiter unter den asiatischen Herstellern und bietet immerhin bis zu 5 Nuancen an.

Bewegt man sich auf der MAC Skala zwischen NC/NW 15-25 hat man beste Chancen, etwas Passendes zu finden. Darüber und darunter wird es leider schwieriger, wenn auch nicht unmöglich. Außerdem sind die Creams nicht selten sheer genug, um eine Farbdifferenz zu verzeihen. Manche sind für Europäer jedoch ungewohnt Grau im Ton, was unter Umständen ungesund aussehen kann. Aber bei Olivstichigen Häutchen macht sich dieser Umstand wohl ganz gut, habe ich gehört.


Welche BB Cream habe ich mir ausgesucht?

Wie Überschrift und Bild bereits verraten, nenne ich "Perfect Cover BB Cream" von Missha mein eigen. Allem voran, weil diese in einer sehr hellen Nuance erhältlich ist und generell zu einer der bekannteren Creams auf dem asiatischen Markt gehört.

Hersteller: Missha ♥ Inhaltsstoffe: CodecheckFarbe: No. 13, entspricht in etwa NW 5 ♥ Lichtschutzfaktor: SPF 42 PA+++ ♥ Finish: "Glowy" bzw. "dewy" ♥ Textur: Flüssig, silikonhaltig ♥ Deckkraft: Mittel ♥ Inhalt: 50 ml. (gibt es aber auch in kleineren Größen, dann allerdings nicht in Pumpspendertuben) ♥ Preis: ca. $11,- (oder ca. $5,- für 20 ml.) ♥ Bezugsquellen: Am günstigsten  über Ebay

Laut dem Werbeblahblah auf der Tube handelt es sich dabei um eine Hautpflege, welche Narben, Falten und Pickel abdecken und heilen, die Hautfarbe aufhellen und Hautalterung vorbeugen soll. Das klingt teilweise sehr nett, teilweise aber auch sehr beängstigend. Ich persönlich kann jedoch nichts von den Werbeversprechen bestätigen oder widerlegen. Zum einen liegt es natürlich daran, dass ich diese BB Cream nicht im Alleingang benutze und zum anderen daran, dass ich sie äußerst selten verwende.

Wer sich die Mühe gemacht hat, den Link zu Codecheck anzuklicken, wird bereits gesehen haben, dass sie Inhaltsstoffe alles andere als rosig sind. Es dominieren Silikone, Erdölprodukte, Duft- und Konservierungsstoffe. Auch das Hautbleichmittel Arbutin taucht weit oben in der Liste auf und bereitet mir darum mit unter die größten Sorgen. Zwar ist dieses Mittel in Deutschland für Kosmetika zugelassen, aber das allein soll nichts heißen. Wie so oft ist es eine Frage der Dosierung, welche ich eben nicht einsehen kann und welche im Herstellungsland vermutlich völlig anders gesetzlich gehandhabt wird.

Darum muss jeder für sich selbst entscheiden, ob und in welcher Häufigkeit, sie sich Misshas Verkaufshit auf das eigene Gesicht auftragen will. Ich habe mich dazu entschlossen, nicht in Panik auszubrechen, aber dennoch vorsichtig zu sein. Im Klartext heißt es, dass ich die BB Cream selten verwende und am Abend ganz besonders gewissenhaft und gründlich beim Abschminken vorgehe.

Aber auch von Beauties, die diese und ähnliche BB Creams täglich verwenden, habe ich diesbezüglich nichts Besorgniserregendes gelesen. Keine scheint dauerhafte Hautaufhellung festgestellt zu haben. Manche klagen jedoch über ein verschlechtertes Hautbild. Manche sind hingegen begeistert davon, wie gut ihre Haut seit der Anwendung aussieht. Wie immer ist es also eine sehr individuelle Sache. Ich kann behaupten, dass ich keinerlei Wirkung ins positive oder negative sehe.

Missha Perfect Cover BB Cream (+ Becca Shimmering Skin Perfector auf Nase und Oberlippe)

Warum also überhaupt Misshas BB Cream?

Weil es einem viel Zeit erspart.  Und weil mein Hautbild damit feinporiger, ebenmäßiger aber nicht zugekleistert aussieht. Denn das ist für mich die eigentliche Funktion von "Perfect Cover": Die vielen, vielen, viiiiiiielen Silikone machen eine glattere, schönere Oberfläche, die Farbstoffe gleichen den Hautton aus und der Lichtschutzfaktor ist auch schon mit drin.

Aber ein Wundermittel darf man dennoch nicht erwarten. Gerade in Bezug auf Pickel- und Narbenabdeckung zeigen sich die Schwächen, weil der Unterton der No.13 rosa und die Deckkraft eher mittel ist. Theoretisch könnte man zwar schichten, doch in diesem Fall gilt, dass weniger mehr ist bzw. besser aussieht (und besser hält). Zumindest empfinde ich es als ästhetischer, wenn man die Hautstruktur sehen kann und diese nicht unter Tonnen von Schminke begräbt.

Oben: Ohne Missha PC / Mitte & Unten: 1 dünne Schicht Missha PC, rötliche Stellen werden nicht vollständig abgedeckt

Für welchen Hauttyp ist "Perfect Cover" geeignet?

Für trockene Häutchen, ganz klar! Mit einer Feuchtigkeitscreme darunter, benötige ich kein weiteres Produkt der Pflege und bin damit schon halb geschminkt. Aber ich denke, dass auch Beauties mit normaler und (nicht zu öliger) Mischhaut gut mit diesem Produkt zurecht kommen, wenn sie auf eine Cremeunterlage verzichten. Die BB Cream selbst ist nämlich voller Lipide, Feuchtigkeitsbewahrer, Rückfetter und Blah, so dass dies vollkommen ausreichend sein dürfte. Wer aber zu öliger Haut neigt, sollte "Perfect Cover" weiträumig umfahren, da sie einem wegschwimmen wird wie nichts Gutes!

Und wie am besten auftragen?

Ich mag sie am liebsten in einer sehr dünnen Schicht, die ich entweder mit sanft klopfenden Bewegung direkt mit den Fingern oder mit kreisenden Bewegungen mit einem Flat-Top Pinsel appliziere. Die Feuchtigkeitscreme lasse ich zuvor gut einziehen. Einen Puder benötige ich in der Regel nicht, aber das Ergebnis sieht hübscher aus, wenn ich doch zu meinen Meteoritenperlen greife. Besonders, wenn ein wenig Zeit verstreicht und sich beides miteinander verbindet.

Missha PC + Becca Shimmering Skin Perfector + Guerlain Météorites Perles

Nachkaufprodukt?

Ich gestehe, dass ich diese Frage nicht wirklich beantworten kann. Man muss bedenken, dass ich auf Grund der Helligkeit meiner Haut eine sehr eingeschränkte Auswahl habe, so dass es fast schon ein Frevel wäre, eine Tagescreme abzulehnen, die relativ gut passt und wenig kostet. Und auch der Effekt, den sie zaubert, gefällt mir gut. Auf der anderen Seite stehen aber die INCIs, welche ich nicht als "unbedenklich" einstufe.

Farbvergleich: Bobbi Brown Creamy Concealer in Porcelain / Nivea Stay On Cover Stick in 08 Nude / Missha Perfect Cover BB Cream in No.13  / Nars Sheer Glow Foundation in Siberia

Wie sieht mit euch aus? Wie setzt ihr die Prioritäten? Sind euch die Inhaltsstoffe wichtiger als der Effekt auf eurer Haut? Und wie steht ihr zu BB Creams im allgemeinen oder dieser im besonderen?


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Wie doch die Zeit an einem vorbei rauscht. Mir ist, als wäre gestern noch Herbst gewesen und schon ist bereits der 4. Advent mitsamt den ersten Schneefällen da. Aber ich wünsche euch dennoch eine fröhliche (letzte) Vorweihnachtswoche und viel Spaß mit Simons frechem Fellmonster ;-)

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Ich liebe diese Farbe so sehr! Aber zu meinem Leidwesen, liebt sie mich nicht zurück. Anders kann ich es mir nämlich nicht erklären, warum ich bereits am zweiten Tag deutliche Abnutzungserscheinungen (Tipwear und Chipping) habe, obwohl ich sonst sehr gut mit Lacken von China Glaze zurechtkomme. Schade drum, denn mit La Raffinée, Silhouette und Breath of Plum bildet der Lack eine perfekte Symbiose, wenn es um einen Ton-in-Ton Look geht. Sei´s drum, lackiere ich eben jeden dritten Tag neu!

Fifth Avenue, 2 Schichten. Auf den Lippen: La Raffinée & Silhouette (Außenwinkel, nach innen geblendet)
Hersteller: China Glaze ♥ Kollektion: Crème Couture ♥ Farbe: Rosenholz, eher dunkel ♥ Finish: Creme ♥ Textur: Dünnflüssig ♥ Deckkraft: Deckend in 2 Schichten ♥ Trockenzeit: Schnell ♥ Inhalt: 18,5 ml. ♥ Preis: ca. $4,- (zzgl. Shipping) ♥ Bezugsquellen: U.a. Ebay, Nailsupplies (früher: Transdesign)
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photography by *ideea@deviantart
Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent!

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Woohoo, ich freue mich so sehr, dass mein Gewinnspiel zum 2. Advent solch zahlreichen Zuspruch bei euch gefunden hat. Ich muss gestehen, dass ich sogar ein wenig erschrocken bin, als ich gesehen habe, dass über 200 Teilnahme-Kommentare auf eine Freischaltung warteten. Das hatte ich wirklich nicht erwartet!
Mittlerweile habe ich mein Kinn wieder einklappen können, so dass ich ohne weiteres Geschwafel zur Verkündung des Siegerkommentars übergehen kann, welchen ich mit Hilfe des Clock Time Generators von random.org ermittelt habe:
Herzlichen Glückwunsch, Kathi! Dein Buch ist soweit versandfertig und wird morgen den vertrauensvollen Händen der Postangestellten übergeben.

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Im Rahmen meines Gewinnspiels am 4. Dezember fragte ich euch, welches - vielleicht ungewöhnliche - Gericht bei euch auf den Weihnachtstisch kommt. Natürlich will ich dabei selbst keiner Antwort schuldig bleiben und zeige euch, was in meiner Familie Jahr für Jahr am Heiligabend aufgetischt wird: Vieles variiert, aber der Schafskäse-Pie ist seit über 10 Jahren ein fester Bestandteil des Festtagsmenüs und wird auch nur ein Mal im Jahr zu genau diesem Anlass zubereitet. Vermutlich ist es auch gut so, denn ein Stück davon enthält stolze 555 Kalorien (und ich verdrücke meistens zwei) ;-)


Zutaten:
150 g. Blätterteig
20 g. Mehl
20 g. Butter
125 ml. Milch
250 g. Schafskäse
1 Ei
Kräuter (ich habe Petersilie und Dill genommen), Salz & Pfeffer



1. Aufgetauten Blätterteig in der Auflaufform auslegen, so dass Boden und Wände bedeckt sind. Mit einem Teil der Kräuter bestreuen.

2. Butter in einem Topf schmelzen und darin das Mehl andünsten.
3. Milch unterrühren und kurz aufkochen lassen.
4. Anschließend zerbröckelten Schafskäse hinzugeben und die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Abkühlen lassen und ein Ei unterrühren.

6. Käsemasse in die ausgelegte Auflaufform geben und die überstehenden Blätterteigränder einklappen.
7. Die restlichen Kräuter können sowohl vor als auch nach dem Backen darüber geben werden.
8. Im Backofen bei 200 Grad 40-50 Minuten backen.